Ein perfekt organisiertes zweitägiges Turnier mit internationaler Beteiligung aus Frankreich, Belgien und Deutschland erwartete fünf Jungwölfe am 4./5. Mai in Wasquehal bei Lille im Norden Frankreichs.
Gemeinsam mit sieben Neuwieder Bären bildeten die Goalies Timo und Christop sowie die Feldspieler Jan, Fritz und Carl eine Mannschaft, die spieltechnisch allerdings auf verlorenem Posten stand.
So setzte es im Auftaktspiel gegen den Gastgeber Wasquehal eine deutliche 0:7 Niederlage. Durch enormen Kampfgeist konnte im zweiten Spiel jedoch Amiens mit 2:1 bezwungen werden, wogegen das abschließende Gruppenspiel gegen Besancon mit 1:3 verloren ging. Unglücklicherweise hatte man somit das Halbfinale nur wegen des etwas schlechteren Torverhältnisses verpasst.
Der erste Tag wurde abgerundet durch einen short track Wettbewerb sowie die Ermittlung des besten Torhüters und des besten Torschützen. In den beiden letztgenannten Wettbewerben siegten Spieler der belgischen Mannschaft Turnhout. Diese Equipe – späterer Turniersieger – spielte wie von einem anderen Spiel und landete einen Kantersieg nach dem anderen.
Am zweiten Turniertag wurde das Halbfinale um die Plätze 7-8 gegen Reims mit 0:8 verloren, so dass man im abschließenden Spiel um Platz 7 erneut auf Amiens traf, das man in der Gruppenphase mit 2:1 besiegt hatte. Nunmehr verloren „les Allemands“ jedoch mit 0:1, allerdings nach aufopferungsvollem Kampf und unter Mobilisierung aller Kräfte.
Zwar hatte die Mannschaft aus Neuwied/Mainz im Turnierverlauf nur drei Treffer erzielt, doch gilt es aus Mainzer Sicht zu erwähnen, dass mit einem Tor von Fritz und einem Assist von Jan zwei der drei Treffer auf das Konto der Wölfe gingen. Carl gab keinen Zweikampf verloren, Fritz versprühte Torgefahr und Jan war einmal mehr Fels in der Abwehr-Brandung. Christoph und Timo schließlich hielten alle haltbaren sowie manch unhaltbare Schüsse.
Das Neuwieder Trainergespann machte seine Sache hervorragend, und zwischen den Mainzer Wölfen und den Neuwieder Bären entstanden enge Bande auf und außerhalb des Eises. Kurzum: Die Jungwölfe hatten eine rundum schöne Zeit, und die mitgereisten Eltern nicht minder.
Bericht: Thorsten Th.





